von schlichtwelt | 9. Juli 2010 | Aufreger
Also da geht man abends nach dem Sport noch kurz leckere Dinge einkaufen, kommt an sein Auto zurück und wundert sich, wer da irgendwelchen Müll auf meiner Beifahrerseite entsorgt hat. Ich fahre nun schon einige Jahre „oben ohne“, aber so etwas ist mir eigentlich bis dato noch nicht passiert.
Jedenfalls handelte es sich um irgendwelche Jutesäcke, Kartoffelsäcke, oder was auch immer. Ich habe erstmal verdutzt geguckt, ob das Auto auch wirklich meines ist. Naja, dachte ich, ich schmeiss das Zeug halt erstmal raus. Irgendwie seltsam kam mir das ja schon vor, denn es war eigentlich recht ordentlich ins Auto gelegt worden. Naja, raus damit, rein ins Auto und los. Auf der Fahrt durch das Parkhaus dachte ich nochmal eingehender nach, bis mir plötzlich einfiel, daß mir eine Bekannte Säcke vorbeibringen wollte, um Baumabschnitte aus meinem Garten ehemaligen Regenwald zu entsorgen. Ich also wieder zurück gedüst und die Säcke eingeladen. Spätestens jetzt müssen die vom Wachdienst sicher gedacht haben, der Schlichtwelt da, der ist komplett ballaballa. Aber mal ehrlich, wer findet bitte auch zufällig mein Auto in einem Parkhaus. Oder Karlsruhe ist einfach zu klein 
Ok, das war aber eigentlich nur die Vorgeschichte, zum dreisten Dödel, DER MIR EINFACH MEIN PARKHAUSTICKET SCHMAROTZT HAT. A****loch, D****sau, Bimberle!
Ich komme also angefahren, halte brav am Ticketeinzug an, immer noch verdutzt ob dieser Säcke, schiebe mein Parkhauticket ein und was passiert? So ein %$&“%$&§$%&“$%& RADFAHRER!!! mit so einem $§%§$&$§%& Drecksanhänger, der eh die ganzen Straßen verstopft, prescht an mir vorbei, durch die Schranke durch und war weg. Ich hätte gerne mein Gesicht gesehen, denn a) kam mir in einem Parkhaus noch nie ein Radfahrer entgegen, b) schon 2mal nicht mit diesem autofahrerunfreundlichen Mistanhänger und c) hat es außerdem noch keiner geschafft, durch die Lichtschranke der von mir gerade geöffneten Schranke zu düsen. Bis meine gefühlten 2 Minuten Reaktionszeit vorbei war und ich mittels qualmender Reifen versucht hatte, hinter dem Rindvieh hinterher zu düsen, war natürlich die Schranke schon lange wieder unten und ich OHNE Ticket.
Also ne ne… Jedenfalls musste ich dann auch noch den Wachdienst anklingeln, der mich sicher schon vorher beobachtet hat und wahrscheinlich mit vollgepinkelter Hose vor Lachen in seinem Peeproom saß, und beteuern, daß es nicht so ist, wie es aussieht und ich ein Ticket gelöst hatte.
Selbiger hat mir dann zum Glück wortlos die Schranke aufgemacht. Der „$%&“$%&“$%&“$%& Radfahrer war natürlich über alle Berge.
von schlichtwelt | 10. Mai 2010 | Aufreger
Was die Mitarbeiter von Garmin bei der Pulsuhr Forerunner 305 geritten hat, das wissen wahrscheinlich nicht mal sie selbst.
Wieso kann ein 250 Euro teurer Backstein sich nicht die Uhrzeit merken, im Falle eines Verlustes des GPS-Signals? Es ist ja toll, dass man sich um die Uhrzeiteinstellung nicht kümmern darf muß, aber dann sollte doch zumindest eine Speicherung der einmal erfassten Uhrzeit bis zum nächsten Abschalten der Uhr möglich sein. Oder flitzen die Hardcore-User mit ihrem Radl über mehrere Zeitzonen hinweg, so dass immer wieder neu abgeglichen werden muss?
Damit ist ein sinnvoller Einsatz auch mal in der Sporthalle von vornherein zum Tode verurteilt. Es nervt nämlich ein wenig, wenn man plötzlich beim Übertragen auf den Mac (dafür gibt es ein Lob), feststellt, dass man am 1.4.2007 oder sowas, angeblich trainiert hat. Oder geht man bei Garmin davon aus, dass man sich eine „große“ und eine „kleine“ Pulsuhr kauft? Also das ist scheiße.
Und das 2. Übel ist, dass dieser Ziegelstein am Handgelenk ohne GPS-Signal sogar zu blöde ist, mir später eine Grafik anzuzeigen, die den Puls über Zeit anzeigt. Dieses geht ebenfalls nur, wenn ein GPS-Signal zur Verfügung steht. Mittlerweile sind die fucking 14 Tage um, so dass ich das Ding nichtmal mehr zurücksenden kann. Wer rechnet auch damit, dass solche essentiellen Dinge nicht gehen.
Wie auch immer, man sollte bei der Produktbeschreibung erwähnen, dass man sich mit der 305 eine reine Outdoor-Pulsuhr kauft.
Schöne 250Euro-Scheiße sag ich Euch.
von schlichtwelt | 14. April 2010 | Aufreger
Also ich würde das ja fast kommentarlos posten:
*******199.98 EUR Flugpreis
********37.76 EUR Steuern, Gebühren & Entgelte
********10.00 EUR Passagiergebühr: Online check-In Gebühren
********30.00 EUR Passagiergebühr: Aufgegebenes Gepäck
*********8.00 EUR Passagiergebühr: Gebühren für bevorzugte Behandlung beim Einstieg
********10.00 EUR Passagiergebühr: Administrationsgebühr
********31.00 EUR Reiseversicherung
*******326.74 EUR GESAMTBETRAG
Aber irgendwie kann ich meinen Sabbel da ja nicht halten.
Es fehlen noch die Posten:
********10.00 EUR Passagiergebühr: Atmen der Luft über Frankfurt/Hahn
********10.00 EUR Passagiergebühr: Atmen der Luft in einer Boing 747
********150.00 EUR Passagiergebühr: Zweimaliges Benutzen der Boardtoilette
********100.00 EUR Passagiergebühr: Spülung der Boardtoilette unter Volllast
********1500.00 EUR Passagiergebühr: Anbaggern der dämlichen blonden Flugbegleiterin
Dann erst, ja dann erst macht Fliegen mit Ryanair wirklich Spaß.
Bei Lufthansa sind eigentlich alle Posten, sogar die unteren, im Flugpreis mit inbegriffen, der sich nicht plötzlich auf wunderbare Weise beinahe verdoppelt.
von schlichtwelt | 2. April 2010 | Aufreger
Wieso muss eigentlich so vieles auf 2,4Ghz dummes Zeug herumsenden?
Jetzt habe ich so sehr auf einem Macbook herumgescholten, dass es mir schon beinahe peinlich ist. Aber es kann ja auch keiner ahnen, dass diese Billig-Drecks-Mist-China-Überwachungskameras nicht nur zum Überwachen und Fremdausgespähtwerden nützlich sind, sondern auch bestehende Wlans derart unterdrücken, dass es zu verschiedenen Symptomatiken kommen kann.
Doof ist, wenn die Kameras Jahre vor der Inbetriebnahme eines Wlans aufgehängt werden. Dann bemerkt man bei der Einrichtung eines Wlans eigentlich nur die miese Qualität und niedrige Reichweite, die mir eigentlich immer schon suspekt vorkam.
Mit dem Macbook als i-Tüpfcheln gipfelte dann das Ganze, dass das Macbook das Wlan gar nicht mochte.
Wie ich im Geiste darauf kam, einfach mal die Kameras abzuschalten, das weiß ich eigentlich jetzt auch nicht mehr so genau. Die hingen halt einfach so herum, ohne, dass ich mir ob deren drahtlosen Gefunkes Gedanken machte.
Immerhin habe ich seither weltbesten Wlan-Empfang und kann dann morgen einem anderen Macbook die Airport Express vorstellig machen und die beiden zu einer guten Zweckehe verheiraten.
Die Kameras werden jetzt eben durch Wlan-Kameras ersetzt.
Im übrigen bin ich dafür, dass diese ganzen Network Stuffler Sniffer und wie sie alle heißen, nicht nur alle Wlan anzeigen, sondern auch irgendwelchen anderen Schranz, der da gerade wild rumsendet. Dann wäre ich da vielleicht viel früher drauf gekommen.
von schlichtwelt | 30. März 2010 | Aufreger
EDIT: Es lag im Übrigen nicht an Apple, sondern an asiatischen Schrottkameras 🙂
Herrlich. Überall liest man Windows ist Mist. Mac ist viel besser. Keine Viren. Intuitiv. Alles easy eben.
SCHEIßE sag ich da nur!
Ein neues Macbook mag mein WLAN nicht. Das iPhone hingegen schon. Also schwups mal den ollen TP-Link Accesspoint durch ein Airport Express ersetzt.
Diensteprogramm aufgerufen, konfiguriert, Internet getestet und für gut befunden. Wlan am iPhone auch getestet, auch gut.
Soweit wäre ich ja fast ein glücklicher Mac-User geworden. Aber scheinbar darf man Macbooks nicht neustarten. Denn danach findet das Scheissding zwar noch das Netz, will aber das Kennwort haben und sagt mir nach 2 Sekunden!!! „Zeitlimit überschritten“.
Da denke ich, nanu, ich rufe halt nochmal das Airport-Diensteprogramm auf und guck nochmal in die Konfiguration. Und was sagt mir das Macbook? Ätschibätsch, keine drahtlosen Geräte gefunden.
Wie kann bitte da oben links in der Zeile (ka. wie die heisst) ein Symbol sein, aus dem augenscheinlich hervorgeht, dass mein Netz zumindest vom Namen her gesehen wird, akzeptiert das Verschluesselungskennwort nicht mehr und will mir dann noch weismachen, dass gar keine drahtlosen Geräte vorhanden sind?
Das iPhone ist da total locker. Mit dem kann ich natuerlich weiterhin ins Netz. Und wie schnell.
Tja, was bleibt, ist dieses Airport Express-Ding halt nochmal auf Werkseinstellungen zurücksetzen und nochmal konfigurieren. Dann tut wieder alles. Bis zum Neustart!
Sowas kann doch nicht normal sein. Oder darf man Macs nie neustarten? Auf jeden Fall sitze ich da jetzt schon 6 Stunden an so einer Scheiße dran und muss immer lesen: Hach wie EASY doch alles geht.
Ich weiss jetzt echt grad nix mehr. Das Airport Express gefällt mir ja schon, die Konfiguration ist schon schön leicht und das iPhone erfreut sich ja auch an seinem Stückchen Applebruder. Aber das mit dem Macbook Pro? Entweder ist da ein Wurm drin, oder ich weiß es auch nicht. Jedenfalls hatte ich mir den Einstieg in die Welt des Obstes echt anders vorgestellt.
Dabei fand ich gerade Gefallen an OS X…
von schlichtwelt | 22. März 2010 | Aufreger
Da bekomme ich gerade noch eine eMail herein, die kann ich nicht so stehen lassen.
Ich hatte mir letzte Woche etwas gekauft und per Paypal gezahlt. Eine Versandmitteilung bekam ich am gleichen Tag. Der Artikel kam natürlich nicht. Anfragen meinerseits wurde nicht beantwortet, so dass ich heute Paypal kontaktiert habe, um den Käuferschutz nötigenfalls in Anspruch zu nehmen.
Und jetzt bekomme ich sowas:
„Bei nachfrage wurde uns jetzt durch die Post mitgeteilt , dass ein von ihren LKW Fahrzeugen einen Unfall hatte, und dadurch ein Teil unserer Ware beschädigt wurde.
Wir werden Ihnen Ihren Artikel nochmals zusenden.“
Lachhaft irgendwie. (Mal abgesehen davon, dass mein bestelltes Teil so klein ist, dass es selbst eine Atomexplosion überstehen würde, aber scheinbar nicht den angeblichen Unfall eines „LKW-Fahrzeuges“).
Und WTF ist ein LKW-Fahrzeug? Und was ist das überhaupt für ein Deutsch?
Jedenfalls werde ich in meinem Leben den Untergang von eBay noch hautnah erleben. Schade eigentlich. Vom Schrottplatz 2.0 über gefälschter Markenartikelanbieterplatz 2.0 zum Verkäuferabzockdienst 2.0 hat sich eBay doch stark gewandelt. Wenn ich mir ueberlege, wieviel ich mittlerweile an Gebühren für einen etwaigen Verkauf zahlen müsste, da wird mir ganz anders.
Und dieser letzte Kauf wird auch tatsächlich mein letzter gewesen sein. Gut, da kann eBay ja nix dafür und „dank“ Paypal hole ich mir eh mein Geld zurück, trotzdem ist das da doch nur noch ein Sammelsurium an suspekten Menschen, die da verkaufen. Bildung = Null, aber man könnte es ja eventuell schaffen ohne viel Arbeit Geld zu verdienen. Nenene.