Kirche!?

Eigentlich ist Kirche für mich nichts Bloggenswertes. Ich hielt schon als Kind meine Religionslehrer für verrückt, ob den Dingen, die mir da weisgemacht werden sollten. Auch habe ich noch nie Kirchensteuer gezahlt. Insofern sollen die treiben, was sie wollen. Geht mich als Antichrist sozusagen ja auch nichts an.

Aber was irgendwie schlimm ist, die „treiben“ ja tatsächlich, was sie wollen. Und wieder einmal müssen Kinder dafür herhalten. Scheiss Dreckspack. Egal ob Katholikengesocks oder sonstiger menschlicher Abfall, das MUSS definitiv nicht sein. Und mir ist auch völlig egal, wer wie darüber denkt, dass ich dafür wäre, diesen Leuten den Schwanz zwangsamputieren zu lassen.

Und besonders verabscheuungswürdig finde ich, dass ein Papst, also sozusagen der Chef der Märchenerzähler, es scheinbar lediglich für nötig hält, sich bei den irischen Familien zu entschuldigen.

Soviel zu dem Thema: „Wir sind Papst.“

P.S: Mich braucht auch niemand bekehren, sonst bekehre ich jenen zum Weihnachtsmann und verlange künftig Weihnachtssteuer.

55,46 bitte!

Ohne Geldbeutel einzukaufen, das hat sicher jeder schonmal gemacht.

Aber wenn dieses in der Mittagspause geschieht, man unter Missachtung jeglicher Verkehrsvorschriften nach Hause düst, selbigen einsteckt und in rasantem Tempo zurückfährt nur um an der Kasse festzustellen, dass weder Geld, noch EC-Karte und ebenso auch nicht die Kreditkarte drin steckt, dann ist es Zeit den Award für die peinlichste Peinlichkeit verliehen zu bekommen.

Multimedia im 21. Jahrhundert.

Was bin ich gerade genervt. Es ist Sonntag morgen und ich verbringe jetzt schon 1,5 Stunden damit, irgendwas am PC so hinzubiegen, dass ich meine Musik im Wohnzimmer hören kann.

Eigentlich ging das ja schon. PC an, Xbox an, Anlage an, Musik abspielen. Soweit so gut.

Nun hat sich seit einiger Zeit iTunes auf meinem Rechner breit gemacht (Windows-Rechner wohlgemerkt) und dabei bleibt es natürlich nicht aus, dass hier und da neue Musik auf dem Rechner landet.

iTunes habe ich bei mir so eingerichtet, dass alles auf einer Netzwerkplatte (NAS) liegt.

Und jetzt kommt Microsoft ins Spiel:

Man kann dem Ordner/Bibliothek „Musik“ weitere Ordner/Bibliotheken hinzufügen. Sprich, habe ich ein Laufwerk F:/Musikgedöns und ich füge das hinzu, dann erscheint das auch auf meiner Xbox.

Was mich aber zur absoluten Weißglut bringt:

WIESO ZUM GEIER KANN ICH DEM ORDNER KEINE NETZWERKLAUFWERKE HINZUFÜGEN?

Dafür müssten diese Netzwerklaufwerke indiziert sein, was man dadurch bewerkstelligen soll, das Netzwerklaufwerk „offline zur Verfügung“ zu stellen. Sprich, ich muss Windows so einstellen, dass meine kompletten Daten auf der NAS nochmal auf meiner Festplatte im Rechner gespeichert werden. Wofuer zum Geier habe ich das NAS?

Nachdem ich dann intelligenterweise alles irgendwie rückgängig gemacht habe und den Offline-Dreck komplett abgeschaltet habe, wusste ich nicht, wie man an diese Einstellung wieder herankommt.

Also musste ich googlen, um zu erfahren, dass man wissen muss, dass der Mist „Synchronisierungscenter“ heißt, was man TOTAL VERGEBLICH in der Systemsteuerung sucht.

Nachdem ich also irgendwie wieder alles hingebogen habe und geschickterweise lediglich den „iTunes“-Ordner offline verfügbar machen wollte, musste ich dann noch feststellen, dass natürlich auch die ganzen Apps, u.a. Navigon mit 1,7GB, mir dann auch „offline“ zur Verfügung stehen.

Microsoft: Dafür gibt es ein riesengroßes FAIL! Was ist so kompliziert daran, einfach mal schwupps einen Netzwerkpfad zur Musikbibliothek hinzuzufügen? Sollte dieser aus welchen Gründen auch immer nicht verfügbar sein, dann ist er halt temporär nicht da.

Ich jedenfalls bin wegen meiner verplemperten Zeit und der nicht gehörten Musik echt angepisst.

Und irgendwie habe ich das leise Gefühl, mit Apple wäre alles leichter gegangen.

Rezensionen sind fürn Poppes

Rezensionen sind fürn Poppes

Gleichzeitig mit der verringerten geistigen Beschaffenheit so mancher Erdenbewohner werden so langsam aber sicher auch die globalen Auswirkungen sichtbar.

So ist es mittlerweile nicht mehr verwunderlich, dass meine letzten Amazonkäufe teilweise echt einem Griff in die Klärgrube eines Hauses gleichkommen, in welchem alle Bewohner am Norovirus erkrankt sind. (Das ist i.ü. jener, bei dem man wegen Erbrechens und Diarrhoe nicht mehr von Toilette kommt).

Vielleicht bin ich auch nur zu anspruchsvoll? Keine Ahnung. Wahrscheinlich.

Eventuell darf ich von einem WLAN-Router nicht erwarten, dass ich in zehn Meter Entfernung noch Verbindung habe, obwohl 50% der Rezensionen ausdrücklich die hohe Reichweite loben.

Eventuell darf ich von einem NAS (Network Attached Storage) nicht erwarten, dass beiliegende Backup-Software auch auf einem aktuellen Betriebssystem läuft. Geschweige denn, dass man an die beiden USB-Ports lediglich Geraete anschliessen kann und das NAS selbst nicht per USB an einen PC hängen könnte. Zugegebenermaßen hängt man ein NAS auch nicht an eine USB-Schnittstelle, das wäre ja sonst ein UAS, aber da in den Rezensionen so etwas vorgegaukelt wird und ich diese Situation jetzt genau einmal habe, hätte ich es halt gebraucht.

Und schließlich gehöre ich auch zu den Idioten, die dann ihre Artikel innerhalb der 14 Tage nicht zurücksenden, weil ich mich dann irgendwie damit arrangiere. Im Falle des WLAN-Routers kann man mittlerweile fast ein WLAN-Kabel sehen, so nah hängt der am iPhone. Und das NAS, nunja, die Daten hab ich jetzt halt über das Netzwerk draufkopiert. Bzw. bin noch am Kopieren, weil das übers Netz ja so wahnsinnig schnell geht. Wahrscheinlich kopiert das noch bis morgen.